Heilsbronn – Am vergangenen Samstag, den 28. März 2026, verwandelte sich das Areal rund um die Hohenzollernhalle bereits zum fünften Mal in eine Arena für Ausdauersportler. Zum kleinen Jubiläum des Heilsbronner Osterduathlons standen nicht nur Bestzeiten, sondern vor allem das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund. Dass die Begeisterung für das Format anhält, zeigt die Treue der Teilnehmer: Etliche Sportler waren bereits zum fünften Mal dabei und haben somit keine einzige Ausgabe des Osterduathlons verpasst.
„Das Miteinander ist wichtiger als der Streckenrekord“ – unter diesem Motto begrüßte Michael Korol, Wettkampfleiter und Abteilungsleiter Outdoor des TV Heilsbronn, die Teilnehmer und Zuschauer. Besonders groß war das Interesse beim Nachwuchs: Das Rennen der Klassen U13 und U16 war bereits im Vorfeld restlos ausgebucht.
Der Renntag begann vielversprechend bei bestem Frühlingswetter. Beim ersten Lauf der Kinder (U10) herrschte noch strahlender Sonnenschein. Hier dominierten die Brüder Jannes Grübel (TSG 08 Roth Triathlon; 14:14 Min.) und Lasse Grübel (TSG 08 Roth Triathlon; 15:38 Min.) das Feld. Als Heilsbronner Stadtmeister konnten sich Jakob Scherb und Frieda Beck (FC Heilsbronn) feiern lassen.
Neben dem sportlichen Geschehen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Bei Musik, Kaffee und einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen herrschte am Nachmittag rund um die Hohenzollernhalle eine hervorragende Stimmung. Besonders die kurzen, zuschauerfreundlichen Runden sorgten dafür, dass die Fans die Athleten mehrfach lautstark anfeuern konnten – ein Umstand, der auch bei später einsetzendem Wind und Regen für eine großartige Atmosphäre sorgte und die Sportler zu Höchstleistungen trieb.
Das größte Starterfeld des Tages versammelte sich beim gemeinsamen Start der Klassen U13 und U16. Obwohl beide Gruppen zeitgleich auf die Strecke gingen, erfolgte die Auswertung streng getrennt. In der U16 sicherte sich Linus Liborius (IKS-Bike Sachsen; 18:10 Minuten) den Sieg bei den Jungen, während Mathilda Zapf (SV Bayreuth; 18:19 Min.) bei den Mädchen triumphierte. Die Stadtmeistertitel der U16 gingen an Florian Pees (SG Kernfranken) und Nina Rückl (TV Heilsbronn). In der U13-Wertung glänzten Magdalena Doege (SV Bayreuth; 19:53 Min.) und der Heilsbronner Moritz Gogolka (Die Kraulquappen; 18:44 Min.), der sich damit auch den Stadtmeistertitel seiner Altersklasse sicherte. Bei den Mädchen der U13 wurde Finja Lienert (TSV Heilsbronn) Stadtmeisterin.
Mit zunehmender Dauer des Nachmittags wurde es ungemütlicher. Die Temperaturen sanken spürbar, und als die Männer an der Reihe waren, wehte bereits ein kräftiger Wind über das Gelände. Dies forderte den Athleten im Hauptlauf alles ab. Im Gesamteinlauf beeindruckte das Nachwuchstalent Jonas Liborius (U18, IKS-Bike Sachsen; 30:08 Minuten), der als Erster das Ziel erreichte und damit auch die U18-Wertung vor Silas Ott (TSG 08 Roth) und Alexander Yudin (TSV Zirndorf) gewann.
In der separaten Wertung der Erwachsenen triumphierte Michael Hartmann (TSV Altenfurt) mit einer Zeit von 31:12 Minuten, dicht gefolgt von Hartmut Luther (Laufteam Fürth 2010; 31:27 Min.). Den Titel des Stadtmeisters der Erwachsenen sicherte sich Paul Lienert (RSV Heilsbronn), der nach 31:34 Minuten als Dritter der Männer-Hauptklasse ins Ziel kam.
Pünktlich zum Start des abschließenden Damenrennens setzte schließlich der Regen ein. Doch die Läuferinnen zeigten wahren Kampfgeist auf dem nun rutschigen Parcours. Im Gesamteinlauf und in der Wertung der Erwachsenen stürmte Josefine Mendler (TSV Zirndorf; 34:05 Minuten) als Siegerin ins Ziel, gefolgt von Maria Keilbach (Schnelle Schnecken; 34:35 Min.) und Lara Baumann (TSV 1860 Ansbach; 38:36 Min.). Die U18-Wertung der Damen entschied Nele Lienert (TSV Heilsbronn) für sich, die in 44:40 Minuten zudem Stadtmeisterin ihrer Klasse wurde.
Besonders lautstarker Jubel brandete auf, als Bianca Gogolka (Die Kraulquappen; 39:30 Minuten) die Ziellinie überquerte: Sie konnte ihren Titel als Heilsbronner Stadtmeisterin der Erwachsenen erfolgreich verteidigen.
Bei Musik, Kaffee und einer großen Auswahl an selbstgebackenen Kuchen herrschte am Nachmittag rund um die Hohenzollernhalle eine hervorragende Stimmung. Besonders die kurzen, zuschauerfreundlichen Runden sorgten dafür, dass die Fans die Athleten mehrfach lautstark anfeuern konnten – ein Umstand, der auch bei später einsetzendem Wind und Regen für eine großartige Atmosphäre sorgte und die Sportler zu Höchstleistungen trieb.
Der Osterduathlon hat auch in seinem fünften Jahr bewiesen, dass er ein fester Anker im Heilsbronner Sportkalender ist – die tolle Stimmung an der Strecke konnte selbst der Regen am Ende nicht trüben.
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